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Fliegen mit dem Hund: Regeln, Gewicht und Tipps für die Kabine

Fliegen mit dem Hund: Regeln, Gewicht und Tipps für die Kabine

Warum die richtige Vorbereitung beim Fliegen mit Hund entscheidend ist

Die Flugreise mit einem Hund erfordert sorgfältige Vorbereitung, um unnötigen Stress für Tier und Mensch zu vermeiden. Ob Größe, Gewicht, Fluggesellschaft oder Flugtasche, viele Faktoren entscheiden darüber, ob Ihr Vierbeiner problemlos mit in die Kabine darf. Mit dem richtigen Wissen und passenden Tipps wird das Fliegen mit Hund zum entspannten Erlebnis.

Wir von Leopold's fliegen regelmäßig mit unserem Dackel Leopold in der Kabine und kennen die Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Durch zahlreiche Reisen haben wir wertvolle Tipps gesammelt, wie das Fliegen mit Hund stressfrei gelingt – von der Flugtasche bis zur Vorbereitung vor dem Abflug. Dieser Ratgeber richtet sich an alle, die mit einem kleinen Hund reisen: Dackel, Chihuahua, Zwergpudel, Malteser, Jack Russell oder ähnliche Rassen. Entscheidend ist die 8-Kilo-Grenze der Airlines, die für Hund und Tasche zusammen gilt.


Hund im Flugzeug: die wichtigsten Anforderungen auf einen Blick

  • Maximalgewicht in der Kabine: in der Regel 8 kg für Hund und Tasche zusammen
  • Maximalmaße der Flugtasche: 55 × 40 × 23 cm bei Lufthansa, Austrian, Brussels und Discover Airlines
  • Mindestalter: meist 15 Wochen bei Flügen von, nach oder über Deutschland, sonst ab 12 Wochen. Airlines und Zielländer können abweichen, klären Sie das bei der Anmeldung
  • Anmeldung: Der Hund muss vorab bei der Airline angemeldet werden, die Plätze pro Flug sind begrenzt
  • Pflichtdokumente in der EU: EU-Heimtierausweis, Mikrochip, gültige Tollwutimpfung
  • Kosten: abhängig von Strecke und Airline, Berechnung pro Flugrichtung
Leopold's Flugtasche für Hunde in Hellblau, zugelassen für die Flugzeugkabine

Wir fliegen selbst mit Leopold in der Kabine. Unsere Flugtaschen erfüllen die Vorgaben von Lufthansa, Austrian, Brussels und Discover Airlines. Flugtasche für Hunde entdecken

Welche Hunde dürfen in die Kabine?

Beim Fliegen mit Hund gelten je nach Airline und Zielland unterschiedliche Vorgaben. Entscheidend sind drei Faktoren: Gewicht, Größe und Rasse.

Gewicht: die 8-Kilo-Grenze

Das Maximalgewicht für Hund und Transporttasche zusammen beträgt in der Kabine in der Regel 8 Kilogramm. Wichtig ist dabei ein Detail, das viele übersehen: Es zählt das Gesamtgewicht.

Ein Rechenbeispiel mit unserer Flugtasche in Größe M: Tasche 950 g, orthopädische Matratze 300 g, Bodenplatte 350 g, Leckerlibeutel 50 g, Reisenapf 75 g. Das sind rund 1,7 kg, womit für den Hund etwa 6,3 kg bleiben. Wer Matratze und Bodenplatte herausnimmt, gewinnt Spielraum, verliert aber Komfort und Stabilität.

Wiegen Sie Ihren Hund deshalb rechtzeitig vor der Buchung, am besten zusammen mit der gepackten Tasche. Ein Standarddackel liegt je nach Schlag zwischen 4 und 9 Kilogramm und damit teils genau an der Grenze. Bei einem Kaninchendackel oder Zwergdackel ist der Spielraum deutlich größer.

Größe: Der Hund muss sich drehen können

Neben dem Gewicht geben die Airlines vor, dass der Hund in der geschlossenen Tasche in natürlicher Haltung stehen, liegen und sich drehen können muss. Für langgestreckte Rassen wie den Dackel ist die Länge der Tasche der kritische Wert, nicht die Höhe. Messen Sie Ihren Hund von der Nasenspitze bis zum Rutenansatz und rechnen Sie einige Zentimeter Bewegungsspielraum dazu.

Dürfen zwei Hunde in einer Tasche reisen?

Ja, unter Bedingungen. Bei Lufthansa dürfen sich zwei Tiere einen Transportbehälter teilen, wenn es sich um zwei Jungtiere ab 12 Wochen von vergleichbarer Größe, zwei erwachsene Tiere von vergleichbarer Größe oder ein Muttertier mit einem noch abhängigen Jungtier (0 bis 6 Wochen) handelt.

Wichtig dabei: Die Tiere müssen miteinander vertraut sein, sich alle in natürlicher Haltung stehen, drehen und legen können, und das Gesamtgewicht aller Tiere inklusive Behälter darf 8 kg nicht überschreiten. In der Praxis heißt das: Zwei Zwergdackel oder zwei Chihuahuas sind denkbar, zwei Standarddackel nicht.

Unabhängig davon gilt bei Lufthansa: Pro Passagier sind maximal zwei Tiere erlaubt. Diese können beide in der Kabine reisen, beide im Frachtraum, oder aufgeteilt eines in der Kabine und eines im Frachtraum.

Für Assistenzhunde gelten eigene Regeln, sie sind von der Gewichtsgrenze ausgenommen.

Rasse: Vorsicht bei kurznasigen Hunden

Einige Rassen sind wegen ihrer Atemwege häufig ausgeschlossen oder nur eingeschränkt zugelassen, darunter Mops, Französische Bulldogge, Boston Terrier und Pekinese. Der Grund ist medizinisch: Kurznasige (brachyzephale) Hunde haben bei Stress und trockener Kabinenluft ein erhöhtes Risiko für Atemnot. Lufthansa führt dafür eigene Bestimmungen für stumpfnasige Tierrassen. Prüfen Sie hier besonders sorgfältig die Vorgaben Ihrer Airline.


Was ist, wenn mein Hund mehr als 8 Kilogramm wiegt?

Diese Frage stellt sich vielen Haltern, deshalb hier die ehrliche Antwort: Bei den genannten Airlines ist bei 8 Kilogramm Schluss, Ausnahmen gibt es abgesehen von Assistenzhunden nicht. Wer die Grenze überschreitet, hat im Wesentlichen drei Optionen:

  • Frachtraum: Der Hund reist in einer festen, IATA-konformen Transportbox im temperierten Tierabteil. Für gesunde Hunde grundsätzlich machbar, für kurznasige Rassen und ängstliche Tiere problematisch.
  • Spezialanbieter und Charterflüge: Einige Anbieter haben sich auf Flüge mit Hunden in der Kabine spezialisiert, unabhängig vom Gewicht. Deutlich teurer, aber für große Hunde oft die einzige stressarme Lösung.
  • Alternative Reisemittel: Auf innereuropäischen Strecken sind Bahn oder Auto für größere Hunde häufig die entspanntere Wahl. Bei der Deutschen Bahn reisen kleine Hunde in einer geschlossenen Tasche sogar kostenlos mit, größere Hunde benötigen ein eigenes Ticket.

Unsere Flugtaschen und dieser Ratgeber sind auf kleine Hunde bis 8 Kilogramm ausgelegt. Wenn Ihr Hund schwerer ist, sprechen Sie am besten direkt mit Ihrer Airline über die Frachtraum-Bedingungen auf der konkreten Strecke.


Bei welchen Airlines darf mein Hund in die Kabine?

Bei diesen Airlines gelten einheitliche Vorgaben. Ihr Hund darf mit in die Kabine, wenn er zusammen mit der Transporttasche maximal 8 kg wiegt und die Tasche 55 × 40 × 23 cm nicht überschreitet. Der Hund muss vorab angemeldet werden.

Das gilt bei:

Bei allen anderen Fluggesellschaften, etwa Eurowings oder Condor, gelten abweichende Vorgaben zu Gewicht, Maßen und Kosten. Prüfen Sie diese vor der Buchung direkt bei der Airline.

Ein Punkt, der viel Ärger erspart: Die Zahl der Tiere pro Flug ist begrenzt, meist auf wenige Plätze in der Kabine. Melden Sie Ihren Hund deshalb direkt bei der Buchung an, nicht erst kurz vor Abflug.


Was kostet das Fliegen mit Hund?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht: Die Gebühr hängt von der Airline und der Strecke ab. Bei Lufthansa gelten drei Regeln:

  • Berechnung pro Flugrichtung, nicht pro Buchung. Für den Rückflug fällt die Gebühr erneut an.
  • Umsteigeverbindungen zählen einmal. Bei einem Flug von Hamburg über Frankfurt nach Madrid zahlen Sie für diese Richtung nur einmal.
  • Ein Stopover kostet erneut. Unterbrechen Sie die Reise länger als 24 Stunden, wird die Gebühr für den Weiterflug noch einmal fällig.

Den konkreten Preis für Ihre Strecke nennt Ihnen die Airline bei der Anmeldung des Hundes. Bei anderen Fluggesellschaften kann die Berechnung abweichen.

Dazu kommen einmalige Kosten für Tierarzt, Impfungen und gegebenenfalls das Gesundheitszeugnis.


Dokumente und Einreisebestimmungen

Innerhalb der EU

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip-Registrierung (muss vor der Tollwutimpfung erfolgt sein)
  • Tollwutimpfung, zwischen Impftermin und Abflug müssen mindestens 21 Tage liegen
  • Tierärztliches Gesundheitszeugnis, je nach Zielland erforderlich

Aus der Impfvorgabe ergibt sich auch, warum ein Welpe nicht sofort mitfliegen kann: Die Tollwutimpfung darf frühestens mit 12 Wochen erfolgen und braucht 21 Tage Vorlauf. Lufthansa setzt das Mindestalter auf 12 Wochen, bei Reisen von, nach und durch Deutschland auf 15 Wochen.

Außerhalb der EU

Hier wird es individuell. Länder wie Großbritannien, Irland, Norwegen, die USA oder Australien haben eigene Vorgaben, teils mit Tollwut-Titerbestimmung, Bandwurmbehandlung oder Quarantäne. Planen Sie dafür je nach Ziel mehrere Monate Vorlauf ein und klären Sie die Anforderungen frühzeitig mit Ihrem Tierarzt und der zuständigen Behörde des Ziellandes.

Wichtig zu wissen: Airlines können die Mitnahme in der Kabine für einzelne Strecken ablehnen, selbst wenn Ihr Hund alle Voraussetzungen erfüllt. Lufthansa nennt dafür ausdrücklich Großbritannien, Irland und Bangalore. Klären Sie die Mitnahme deshalb vor der Buchung, nicht danach.


Die passende Flugtasche: Was ist zu beachten?

Anforderungen an eine Flugtasche für Hunde: Maße 55 x 40 x 23 cm, ausbruchsicher, passt unter den Vordersitz

Eine zugelassene Flugtasche muss bestimmten Anforderungen entsprechen:

  • Maße: bei den oben genannten Airlines max. 55 × 40 × 23 cm
  • Material: wasserundurchlässig, bissfest, luftdurchlässig
  • Sicherheit: Die Tasche muss verschließbar sein, der Hund darin befestigt
  • Komfort: Der Hund muss in der geschlossenen Tasche in natürlicher Haltung stehen, liegen und sich drehen können

Über diese Mindestvorgaben hinaus entscheiden in der Praxis vor allem drei Dinge darüber, wie entspannt der Flug verläuft: eine stabile Bodenplatte, damit die Tasche unter dem Vordersitz nicht durchknickt, ausreichend Belüftung für längere Flüge und eine Fixiermöglichkeit im Inneren, damit der Hund beim Öffnen nicht herausspringt.

Für Dackel gilt zusätzlich: Achten Sie auf eine ausreichend lange Liegefläche und eine orthopädische Matratze, damit der Rücken über mehrere Stunden entlastet bleibt. Gerade bei langgestreckten Rassen macht das auf einem langen Flug einen spürbaren Unterschied.

Sicherungsleine mit Karabiner im Inneren der Hundeflugtasche
Hundeflugtasche an zwei Seiten vollständig zu öffnen

Welche Größe passt zu meinem Hund?

Messen Sie Ihren Hund im Stehen: Schulterhöhe und Länge von der Nasenspitze bis zum Rutenansatz. Als Orientierung:

  Größe S Größe M
Maße 45 × 23 × 35 cm 55 × 23 × 40 cm
Geeignet für Hunde bis ca. 33 cm Höhe / 42 cm Länge ca. 38 cm Höhe / 52 cm Länge
Typische Rassen Chihuahua, Zwergspitz, Yorkshire Terrier, Kaninchendackel Zwergdackel, Standarddackel, Zwergpudel, Malteser, Havaneser

Unsere Flugtaschen gibt es in genau diesen beiden Größen: S für kompakte kleine Hunde, M für längere oder höhere Rassen wie den Dackel. Beide mit Gelschaum-Matratze, die speziell für Dackel und kleine Hunde entwickelt wurde, und gefertigt in unserer Manufaktur in Deutschland.


Erfahrungsbericht: Mit Dackel Waldi nach Spanien

Unsere Kollegin Carla ist mit ihrem Dackel Waldi nach Spanien geflogen. Hier erzählt sie, wie es gelaufen ist:

Die Planung: Es sollte ein Sommerurlaub im Warmen werden, aber mit kurzer Flugzeit. Die Wahl fiel auf Spanien. Vor der Buchung habe ich die Einreisebedingungen für Hunde geprüft und war beim Tierarzt, um abzuklären, ob Waldi überhaupt fliegen kann. Er hat uns pflanzliche Beruhigungstropfen mitgegeben, für den Fall der Fälle. Gebraucht haben wir sie nicht.

Die Gewöhnung an die Tasche: Das haben wir langsam aufgebaut. Erst stand die Tasche einfach offen im Wohnzimmer, dann kam sie mit in die Stadt. Nach und nach wurde sie für Waldi zum Rückzugsort. Danach haben wir geübt, wie es ist, wenn sie geschlossen ist, und das auch in lauteren Umgebungen wie im Restaurant. Rückblickend war das der wichtigste Teil der Vorbereitung.

Die Dokumente: Etwa eine Woche vorher habe ich alle Unterlagen heruntergeladen, ausgefüllt und ausgedruckt, und zwar dreifach: für den Hinflug, den Rückflug und ein Ersatzexemplar.

Am Abflugtag: Der Flug ging vormittags. Am Tag zuvor gab es eine kleinere Futterportion am späten Nachmittag, danach nur noch Wasser. Morgens sind wir eine große Runde im Park gelaufen, damit Waldi sich auspowern und lösen konnte. Vor dem Check-in sind wir noch einmal kurz raus zum Pinkeln.

Am Check-in: Hier wurde deutlich mehr kontrolliert, als ich erwartet hatte. Die Mitarbeiterin war noch unerfahren mit Hunden und holte ihre Supervisorin dazu. Waldi wurde mit Tasche gewogen, zusammen 7,5 kg. Dann wurde geprüft, ob er sich in der Tasche drehen, sitzen und stehen kann. Und es wurde kontrolliert, ob ein Wassernapf dabei ist. Das hatte ich vorher nirgends gelesen.

Das Warten: Wir waren bewusst früh da, weil unklar war, wie voll der Schalter sein würde. Waldi durfte noch etwas laufen und hat beim Warten in der Tasche geschlafen. Am Gate wurde es voller und er wurde nervös. Da habe ich die Tasche geschlossen, auch um ihn vor Leuten zu schützen, die ihn streicheln wollten.

An Bord: Die Flugbegleiter waren begeistert und sehr lieb. Waldi kam unter den Vordersitz. Beim Start war er kurz hellhörig, hat sich mit ein paar Streicheleinheiten aber schnell beruhigt. Als Snack gab es Gurkenstücke statt Wasser, so bekommt er Flüssigkeit, ohne pinkeln zu müssen. Wasser hatte ich für nach dem Flug dabei. In der Tasche lag zur Sicherheit eine Baby-Pipiunterlage, die saugt sofort auf und riecht nicht.

Die Ankunft: Die Landung verlief unauffällig, Waldi war überhaupt nicht durch den Wind. Wir haben das Gepäck geholt, sind zur Unterkunft gefahren und direkt noch einmal mit ihm rausgegangen. Spanien fand er großartig, die meiste Zeit war er am Strand.

 

Am Flughafen: Ablauf und Sicherheitskontrolle

  • Formular nicht vergessen: Die meisten Airlines verlangen eine unterschriebene Bestätigung, dass der Hund die Voraussetzungen erfüllt. Zwei Ausdrucke des vollständig ausgefüllten Formulars müssen am Check-in-Schalter vorgelegt werden. Drucken Sie es zu Hause aus, am Flughafen wird das schwierig.
  • Check-in: In der Regel am Schalter, nicht online, da der Hund dort angemeldet und die Tasche kontrolliert wird.
  • Kontrolle am Schalter: Gewogen wird Hund samt Tasche. Geprüft wird außerdem, ob der Hund sich darin drehen, sitzen und stehen kann und ob ein Wassernapf dabei ist.
  • Sicherheitskontrolle: Der Hund muss aus der Tasche genommen und auf dem Arm durch die Kontrolle getragen werden. Die Tasche läuft separat durchs Band. Halten Sie hier ein Geschirr mit Leine bereit, das ist der Moment mit dem größten Ausbüxrisiko.
  • Hundetoilette: Viele größere Flughäfen haben ausgewiesene Bereiche für Tiere, teils auch hinter der Sicherheitskontrolle. Prüfen Sie das vorab auf der Website Ihres Flughafens.
  • Zeitpuffer: Planen Sie mindestens 30 Minuten mehr ein als ohne Hund.


Ihr Hund muss sich benehmen können

Das ist keine Höflichkeitsfloskel, sondern eine Beförderungsbedingung. Die Airlines verlangen, dass der Hund gehorcht und sich im öffentlichen Raum angemessen verhält, also nicht bellt oder knurrt. Bei Verstoß kann die Airline den Hund kostenpflichtig in den Frachtraum verladen lassen oder die Beförderung verweigern.

Genau deshalb lohnt sich die Gewöhnung an die Tasche, wie Carla sie oben beschreibt.


An Bord: Druckausgleich, Ohren und Stress

Der Kabinendruck ändert sich vor allem beim Start und beim Sinkflug. Hunde können den Druckausgleich nicht bewusst herbeiführen, ihn aber über Kauen, Schlucken und Lecken ausgleichen. Ein Kauartikel oder ein Leckerli beim Steigflug und beim Landeanflug hilft daher spürbar.

Weitere Punkte für die Zeit an Bord:

  • Die Tasche bleibt während des gesamten Flugs geschlossen und unter dem Vordersitz.
  • Ein Fensterplatz oder ein Sitz mit mehr Beinfreiheit macht den Unterschied.
  • Kurznasige Hunde reagieren empfindlicher auf die trockene Kabinenluft. Beobachten Sie die Atmung.
  • Beruhigungsmittel nur nach ausdrücklicher Absprache mit dem Tierarzt. Sie können die Atmung und die Temperaturregulierung beeinflussen.


Checkliste: Flugreise mit Hund richtig vorbereiten

Wochen vorher

  • Einreisebestimmungen für das Reiseziel prüfen (EU und international)
  • Hund direkt bei der Buchung bei der Airline anmelden und Mitnahme für die Strecke bestätigen lassen
  • Bestätigungsformular der Airline ausfüllen und ausdrucken: zwei Exemplare pro Flug, plus ein Ersatzexemplar
  • Impfstatus und Dokumente beim Tierarzt kontrollieren lassen
  • Hund frühzeitig an die Flugtasche gewöhnen, auch im geschlossenen Zustand regelmäßig üben
  • Fensterplatz oder Sitz mit mehr Beinfreiheit vorab reservieren
  • Nur nach Absprache mit dem Tierarzt: Beruhigungsmittel

Am Tag des Fluges

  • 4 bis 6 Stunden vor dem Flug nicht mehr füttern, das beugt Übelkeit vor
  • Langer Spaziergang zur körperlichen Auslastung
  • Pinkelunterlage in die Tasche legen, geruchsneutrale Feuchttücher einpacken
  • Vertraute Decke oder ein Spielzeug als beruhigenden Begleiter mitnehmen
  • Kleine Gurkenstücke zur Flüssigkeitszufuhr, nicht zu viel Wasser geben
  • Leckerlis für den Druckausgleich griffbereit halten
  • Reisenapf einpacken. Am Check-in wird teilweise kontrolliert, ob einer dabei ist
  • Frühzeitig am Flughafen sein, um Zeitdruck zu vermeiden


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Häufige Fragen

Keine passenden Fragen gefunden.

In der Regel maximal 8 Kilogramm für Hund und Tasche zusammen. Verbindlich ist die Angabe Ihrer Airline.

Bei den genannten Airlines maximal 55 × 40 × 23 cm. Ausführliche Antworten zu Taschenmaßen und Ausstattung finden Sie in unserer Flugtaschen-Kollektion.

Im Stehen messen: Schulterhöhe und Länge von der Nasenspitze bis zum Rutenansatz. Rechnen Sie einige Zentimeter Bewegungsspielraum dazu, denn der Hund muss sich in der geschlossenen Tasche drehen können.

Bei einigen Airlines ja, wenn die Hunde vergleichbar groß und miteinander vertraut sind und das Gesamtgewicht inklusive Tasche unter 8 kg bleibt.

Innerhalb der EU: EU-Heimtierausweis, Mikrochip-Nachweis, gültige Tollwutimpfung und je nach Zielland ein Gesundheitszeugnis. Vorab bei der Airline bestätigen lassen.

Schrittweise über mehrere Wochen: erst offen im Wohnraum stehen lassen, dann mit Futter und Decke positiv verknüpfen, danach kurze geschlossene Phasen, zuletzt Spaziergänge und Autofahrten in der Tasche.

Bei Lufthansa ab 12 Wochen, bei Reisen von, nach und durch Deutschland ab 15 Wochen. Hinzu kommt die Tollwutimpfung, die frühestens mit 12 Wochen erfolgen darf und 21 Tage Vorlauf braucht. Andere Airlines und Zielländer können abweichende Grenzen setzen.



Das hängt von Airline und Strecke ab. Die Gebühr wird pro Flugrichtung berechnet, bei Umsteigeverbindungen nur einmal, bei einem Stopover über 24 Stunden erneut.

Bei Lufthansa ja. Sie bestätigen darin schriftlich, dass Ihr Hund die Voraussetzungen erfüllt, und legen zwei Ausdrucke am Check-in-Schalter vor. Andere Airlines regeln das unterschiedlich, fragen Sie bei der Anmeldung nach.